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21. April 2026

Siemens Mobility Braunschweig

Ein attraktiver Arbeitgeber mit Zukunft

Der Braunschweiger Standort von Siemens Mobility ist eine regionale Erfolgsgeschichte – und das seit mehr als 150 Jahren. Als weltweit größter Fertigungs- und Entwicklungsstandort für Bahnsignal- und Bahnautomatisierungstechnologien prägen Innovationen aus Braunschweig die Bahninfrastruktur weltweit und machen sie effizienter, nachhaltiger und verlässlicher. Doch nicht nur technologisch kommt dem Standort eine große Bedeutung zu – auch als Arbeitgeber spielt Siemens Mobility eine wichtige Rolle für die Region. Rund 4.500 qualifizierte Mitarbeitende sind in den Bereichen Fertigung, Montage, Forschung & Entwicklung sowie in der globalen Projektabwicklung tätig. Darunter befinden sich 160 Auszubildende und Dual-Studierende in acht technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufen.

Junge Talente finden hier vielfältige Möglichkeiten für ihren Einstieg und ihre Weiterentwicklung. Einblicke in diese Chancen geben die Auszubildende Line Beins und der Dualstudent Julian Zalewski, die beide seit 2024 Teil des Unternehmens sind.

Wie aus Neugier ein Karriereweg wurde

Der Einstieg ins Berufsleben verläuft bei jedem individuell, und auch Lines Weg zu Siemens Mobility begann auf ganz eigene Weise: „Für mich war Siemens früher eher ein Unternehmen für Waschmaschinen oder Geschirrspüler“, erinnert sie sich. Erst eine Berufsmesse brachte Klarheit. Eigentlich wollte sie sich über kaufmännische Berufe informieren, doch ein Gespräch eröffnete ihr eine neue Richtung: Technik. „Ich wurde gefragt, warum ich nicht etwas Technisches mache. Eigentlich konnte ich darauf keine richtige Antwort geben, denn Technik hat mich schon immer interessiert.“

Nach einem Besuch am Standort Braunschweig war für sie klar, wohin die Reise gehen sollte: „Mir wurde alles gezeigt: die Ausbildungsräume, die Werkstätten und die Projekte. Da habe ich sofort gemerkt, dass ich genau das machen möchte.“ Heute absolviert sie ihre Ausbildung zur Elektronikerin für Informations- und Systemtechnik und ist begeistert von der Kombination aus Praxis und Theorie. Mittlerweile programmiert sie Systeme und arbeitet mit anderen Auszubildenden an eigenen Projekten. Dazu zählt auch ein selbst entwickeltes Monopoly-Spiel mit elektronischen Funktionen: „Wir entwerfen die Bauteile, drucken sie mit dem 3D-Drucker, programmieren die Software und entwickeln die Elektronik dahinter. Es ist unglaublich motivierend, am Ende ein funktionierendes Ergebnis zu sehen.“

Gemeinsam lernen, gemeinsam wachsen

Die Ausbildung bei Siemens Mobility zeichnet sich besonders durch ihre Praxisorientierung aus. Zwar bildet die Theorie eine wichtige Grundlage, doch das Gelernte wird schon frühzeitig in Projekten angewendet. „Man versteht die Zusammenhänge erst richtig, wenn man sie in der Praxis erlebt. Unsere Ausbilder unterstützen uns, lassen uns aber auch viel selbst ausprobieren. Man darf Fehler machen und daraus lernen“, erklärt Line.

Die perfekte Kombination aus Studium und Praxis

Julian, Dualstudent im Bereich International Management, berichtet von seinem Einstieg bei Siemens Mobility: „Ich komme aus Wolfsburg, einer Stadt, die stark von der Automobilindustrie geprägt ist. Deshalb habe ich zunächst gar nicht darüber nachgedacht, dass Siemens Mobility in Braunschweig so ein großer Arbeitgeber ist.“

Erst auf einer Berufsmesse erkannte er das Potenzial – und der Auswahlprozess überzeugte ihn sofort: „Im Gespräch ging es weniger um perfekte Qualifikationen, sondern viel mehr um die Persönlichkeit. Man hat gemerkt, dass hier Wert daraufgelegt wird, wer man ist und wie man ins Team passt.“

Er erlebt im Wechsel zwischen Hochschule und Unternehmen einen guten Mix aus theoretischem Wissen und praktischer Anwendung. Besonders spannend findet er die Jobrotation, die den Dual-Studierenden Einblicke in verschiedene Bereiche ermöglicht – vom Einkauf über das Controlling bis zum Projektmanagement. „Viele Studierende in anderen Unternehmen bleiben während ihres Studiums in einer einzigen Abteilung. Bei uns bekommt man Einblicke in viele Bereiche. Dadurch merkt man schnell, wo man später arbeiten möchte.“

Mobilität hautnah erleben

Die Technologien von Siemens Mobility sind weltweit im Einsatz. Für Julian ist das eine besondere Motivation: „Seit ich hier arbeite, achte ich viel stärker darauf, welche Technik hinter der Bahn oder der U-Bahn steckt.“ Bei Reisen in andere Städte ertappt er sich dabei, nach Produkten von Siemens Mobility Ausschau zu halten. Diese greifbare Verbindung zum eigenen Arbeitsbereich schafft eine besondere Motivation für die eigene Tätigkeit und vermittelt das Gefühl, Teil der Erfolgsgeschichte zu sein.

Ein wichtiger Bestandteil des dualen Studiums ist zudem der Austausch mit Studierenden anderer Siemens-Standorte. „Wir studieren in kleinen Gruppen zusammen. Dadurch entsteht fast ein Klassenverband“, erzählt Julian. Viele dieser Kontakte sind mittlerweile Freundschaften geworden. Der Austausch hilft, Herausforderungen zu meistern – denn ein duales Studium ist fordernd. „Es ist definitiv anstrengend, aber auf eine positive Weise“, sagt er. „Man lernt unglaublich viel und merkt mit der Zeit, wie sich das Wissen immer stärker miteinander verknüpft.“ Line und Julian sind sich einig: Wer neugierig ist, Fragen stellt und Initiative zeigt, findet bei Siemens Mobility hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten.

Die Denkfabrik für den weltweiten Schienenverkehr

Der Siemens Mobility Standort in Braunschweig ist weit mehr als ein Hightech-Standort – getragen von Menschen, die hier jeden Tag ein Stück Zukunft gestalten, vereint er Tradition, Innovationskraft und Zukunftsperspektiven.

 

Rail Campus – die neue flexible Bürowelt

Am Standort Braunschweig gestalten wir mit dem Projekt Rail Campus unsere neue, moderne Bürowelt – und das auf rund 23.000 m² in mehr als zehn Gebäuden.

Bis 2028 führen wir standortweit ein flexibles Arbeitsplatzmodell ein. Jedes Team gestaltet ihre eigene „Homezone“ – ganz individuell auf ihre Arbeitsweise abgestimmt. So entstehen Bereiche für Fokusarbeit, Kollaboration, Kreativität sowie klassische Besprechungen. Je nach Aufgabe, besteht die Möglichkeit, flexibel den passenden Ort für die Arbeit zu wählen. Dieser Ansatz stärkt die Eigenverantwortung jeder einzelnen Person, fördert zugleich das Miteinander in den Teams und ist vereinbar mit Anwesenheit im Büro, sowie Homeoffice.

Damit ist Siemens Mobility Braunschweig nicht nur führend in digitalen Technologien, sondern auch ein attraktiver Arbeitgeber, der die moderne Zusammenarbeit aktiv und gemeinsam mit seinen Mitarbeitenden gestaltet und fördert.

Tim Kunze
Projektleitung Rail Campus am Standort Braunschweig

 

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