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Harzglanz

27. Juli 2021

How To Wander:

Wander-Schritt #2: Deine Route planen

Von Sara Wegrzyk

Wenn Du Dein Wanderziel festgelegt hast, geht es jetzt an die Planung der Route. Hierbei gibt es drei Alternativen, wie Du vorgehen kannst.

Alternative 1: DIGITAL ONLY

Nie zuvor war es einfacher, geeignete Wanderrouten zu finden. Auch in diesem noch (!) sehr nischigen Thema hat die Digitalisierung Einzug gehalten. Mittels Apps wie z.B. komoot kannst Du Deine individuelle Tour selbständig nach Deinen Wünschen planen oder aus bereits vorhandenen Routen auswählen. Auch kannst Du Dir dort genau ansehen, wie die Wege und Oberflächen beschaffen sind. Somit weißt Du genau, was Dich erwartet.
Mich persönlich hat gerade dieser Aspekt der Vorhersehbarkeit bisher immer davon abgehalten, meine Wanderrouten bis ins letzte Detail mit jeder Abzweigung zu planen und Schritt für Schritt zu tracken.
Wandern hat für mich persönlich immer auch etwas mit Entdecken zu tun.

Alternative 2: BACK TO BASICS

Daher präferiere ich tatsächlich noch immer die analogen Wanderkarten auf Papier oder eine digitale Landkarte, auf der ich potentielle Wege ansehe. Auf den Wanderwegen selbst gibt es zahlreiche Beschilderungen, die einem ebenso den Weg weisen. Es funktioniert also auch, ohne die Strecke vorher genau zu kennen.
Alternativ kannst Du auch hierbei Familie, Freund:innen oder Bekannte einbeziehen und nach bereits bekannten Routen fragen. Häufig können sie Dir auch zusätzliche Hinweise geben, die keine App dieser Welt kennt.
Das Vorgehen bei der Routenplanung ist demnach genauso typabhängig wie Dein individuelles Wanderziel: Wenn Du zu Beginn noch nicht mutig genug bist und mehr Sicherheit benötigst, dann können Livetracker wie Wander-Apps genau das richtige für Dich sein.

Alternative 3: MIX & MATCH

Vielleicht ist aber auch eine Mischung aus beiden „Extremen“, d.h. mit vollkommener Sicherheit und mit spontanen, unbekannten Wegen, eine Lösung für Dich.
Seit Beginn meiner Wanderungen plane ich diese stets sehr grob: Wenn ich das Ziel festgelegt habe, schaue ich mir wie erwähnt potentielle Wege an. Als „Back-Up“ photographiere ich mir die Strecken ab und mache mir Notizen, sofern notwendig. Danach verlasse ich mich aber auf meinen Orientierungssinn und die besagten Wanderschilder. Wandern ohne Handyempfang funktioniert durchaus sehr gut und sensibilisiert Dich auch dafür, Deine Umgebung bewusster wahrzunehmen.

Hier kommst du zum 3. Wander-Schritt.

Sara Wegrzyk

hat beim Wandern im Harz ihre Passion zur Heimat wiederentdeckt. Seither begeistert sie andere mit ihrem Instagram-Kanal und ihrem Blog dafür, das Mittelgebirge mit ihr gemeinsam neu zu entdecken, zu verstehen und vor allem zu gestalten. Dazu nimmt sie ihre Follower auf außergewöhnliche Wanderungen mit, erklärt ihnen Zusammenhänge rund um Flora & Fauna und stellt interessante Persönlichkeiten und spannende Projekte vor.

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