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Wirtschaft

13. April 2023

Motor für den Fortschritt

Neue Denkansätze Bei Rosier als Teil der Philosophie.

(Fotografie: Mercedes Benz Group, Stadtglanz)

Coole Autos – cooler Job? Was die Arbeit bei ROSIER ausmacht, warum es wichtig ist, bestehende Strukturen immer wieder zu hinterfragen und wieso sich innerhalb der Unternehmensgruppe niemand um Personalmangel sorgen muss, berichtet Personalleiter Andreas Jaeger im Interview.

Mit der Übernahme der Braunschweiger Mercedes-Benz Niederlassung 2016 ist die ROSIER-Gruppe stark gewachsen: Aus 600 wurden 1.200 Mitarbeitende an insgesamt 14 Standorten, die dem Unternehmen auch auf weiteren Ebenen zu Wachstum verhalfen. Andreas Jaeger kann bereits ein positives Resümee ziehen: „Auch, wenn wir vorher bereits viel Wert auf Professionalität und Fortschritt gelegt haben, sind wir immer offen für neue Ansätze, die uns weiterbringen. So konnten wir seit dem Zusammenschluss unsere Leistungen noch weiter optimieren.“ Damit sind vor allem Arbeitsprozesse im Service und im Vertrieb gemeint. Durch neue Technologien der Modelle verändern sich auch die Bereiche und die Aufgaben im Unternehmen. „Die Fahrzeuge werden immer komplexer, es kommen ständig neue Features hinzu. Tätigkeiten am Diagnosecomputer sind genauso gefragt wie beispielsweise ein Getriebe zu zerlegen – so können individuelle Stärken gefördert und neue Fähigkeiten entdeckt werden“, schildert Jaeger. Fortschrittlichkeit soll bei dem inhabergeführten Familienunternehmen auch durch neue Denkansätze gefördert werden: Laut Andreas Jaeger befinden sich nicht nur die Autos, die technische Ausstattung und die Leistungen des Unternehmens in Wandel – auch, was das Mindset angeht, bemerkt er Veränderungen. Neben der Sinnhaftigkeit der Arbeit, die Spaß machen und persönliche Stärken hervorbringen sowie fördern sollte, wird auch die Flexibilität der Arbeitgeberseite immer relevanter. „Wir überdenken interne Strukturen sowie Arbeitszeitmodelle und passen unsere Öffnungszeiten sinnvoll an. Auch mit neuen Entwicklungen wie beispielsweise der Vier-Tage-Woche setzen wir uns auseinander und diskutieren, was in Zukunft sinnvoll sein könnte“, erklärt der Personalchef, der selbst bereits seit 19 Jahren im Unternehmen beschäftigt ist.

Potentiale entfalten

Dass der lange vorherrschende Wunsch, nach der Ausbildung so lange wie möglich im selben Betrieb zu arbeiten, nicht mehr zeitgemäß ist, weiß Andreas Jaeger. Auch, wenn es viele verschiedene Tätigkeiten im Haus gibt, haben junge Talente häufig das Bedürfnis, komplett neue Unternehmen kennenzulernen oder nach der Ausbildung studieren zu gehen. „Sollten sie jedoch bei uns bleiben wollen, beschäftigen wir sie in der Regel gern weiter“, erklärt Jaeger. Anders als in anderen Betrieben der Branche kann ROSIER Sicherheit auf lange Sicht bieten, denn Stellenabbau ist nicht erforderlich – im Gegenteil. Nicht nur bei den KundInnen, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt ist das Unternehmen ROSIER beliebt, was sich laut Jaeger unter anderem darin zeigt, dass in Braunschweig kein Mangel an qualifiziertem Personal besteht. Die Beliebtheit als Arbeitgeber erklärt er sich anhand der hochklassigen Produkten der Marke, der Atmosphäre auf Augenhöhe sowie zahlreichen Aufstiegsmöglichkeiten. Dafür ist er selbst ein gutes Beispiel: 2004 startete er seine Ausbildung in der Buchhaltung, probierte sich in diversen Bereichen aus und geht nun in seiner Position als Personalleiter auf. Für die Entfaltung persönlicher Potenziale möchte die ROSIER-Gruppe außerdem sorgen, indem potentiellen Mitarbeitenden faire Chancen ermöglicht werden. Hat jemand beispielsweise einen Berufswunsch, steht aber vor sprachlichen Barrieren oder anderen Einschränkungen, können verschiedene Förderprogramme in Anspruch genommen werden.In Zukunft soll das Wachstum der Unternehmensgruppe weiterhin vorangetrieben und stets am Puls der Zeit gearbeitet werden.

ROSIER-Gruppe
Die Autohausgruppe ROSIER ist der autorisierte Mercedes-Benz, AMG, smart und FUSO Partner in der Region Braunschweig-Wolfsburg. An vier Standorten in Braunschweig, Peine, Wolfsburg und Goslar bietet das Unternehmen das komplette Angebot der Marke mit dem Stern, vom Neu- und Gebrauchtwagenverkauf für Pkw, Transporter und Lkw bis hin zum Werkstatt-Service, dem original Teile- und Zubehörverkauf bis hin zu Lack- und Karosseriearbeiten. Mit mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Region zählt ROSIER zu den großen Arbeitgebern in der Branche.

Die ehemalige Mercedes-Benz Niederlassung Braunschweig wurde 2016 von ROSIER übernommen und zählt zur Mendener Autohausgruppe ROSIER. Das familiengeführte Mehrmarkenunternehmen verfügt über 96 Jahre Erfahrung im Automobilhandel und betreibt insgesamt 14 Standorte in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen mehr als 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Großen Wert legt die ROSIER-Gruppe auf den eigenen Nachwuchs und bildet aktuell rund 200 Auszubildende in kaufmännischen und gewerblichen Berufen aus, darunter allein in den Betrieben in der Region Braunschweig-Wolfsburg knapp 50 Auszubildende. Für seine Autohäuser sucht das mehrfach ausgezeichnete Unternehmen regelmäßig neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, etwa Kfz-Mechatroniker (m/w/d) oder Verkäufer (m/w/d). Freie Stellen und Bewerbungen online unter: www.rosier.de.

Dieser Artikel erschien zuerst in der Stadtglanz Print-Ausgabe 26 / Frühling 2023.

Lina Tauscher

Die 25-Jährige ist ausgebildete Kauffrau für Marketingkommunikation, fühlt sich aber im redaktionellen Bereich am wohlsten. Momentan studiert sie Journalismus und Public Relations und ist in der MediaWorld als Redakteurin sowie im Content-Management tätig. Sie begeistert sich für gute Geschichten, die von inspirierenden Menschen und Meinungen zum Leben erweckt werden.

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