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4. Mai 2026

Welcome Weller – Goodbye Block

Ein Aufbruch mit Nikolas Sturmowski

Das Team des Autohaus Weller

Wo viele Jahre „Block am Ring“ draufstand, steht heute „Weller“. Für viele in der Region ist das zunächst eine Veränderung. Für Nikolas Stumowski ist es vor allem eine Weiterentwicklung. „Den Namen gibt es nicht mehr – aber alles, was die Menschen hier geschätzt haben, ist geblieben“, sagt der Filialleiter. Und man merkt schnell: Es geht nicht um einen Neustart auf der grünen Wiese, sondern um ein bewusstes Weiterbauen auf gewachsenen Strukturen.

Der Standort in der Gifhorner Straße ist geblieben.

Die Leidenschaft für BMW auch. Neu ist vor allem das Umfeld: ein komplett umgebauter Showroom, gestaltet nach dem aktuellen BMW Retail-Konzept. Keine klassischen Verkaufsschreibtische mehr, keine Distanz. Stattdessen offene Flächen, Markenwelten, Begegnung auf Augenhöhe. „Die Verkäufer kommen raus zum Kunden – nicht umgekehrt“, beschreibt Stumowski den Wandel. Es ist ein modernes Verständnis von Beratung. Persönlich, nahbar, unkompliziert. Und doch ist vieles vertraut: Namen wie Felix Kasischke, Bernd Picht oder Rainer Demuth  stehen weiterhin für Kontinuität. Menschen, die die Region kennen – und die Kunden seit Jahren.

Vom regionalen Autohaus zur starken Gruppe

Hinter dem neuen Namen steht die Weller Gruppe – ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit Wurzeln in Osnabrück. Über 2.200 Mitarbeitende, 42 Standorte, mehr als 50.000 Fahrzeuge pro Jahr. Eine derartige Größe schafft Möglichkeiten: „Für unsere Kunden bedeutet das vor allem eins: Auswahl und Geschwindigkeit“, sagt Stumowski. Bis zu 5.000 Fahrzeuge sind standortübergreifend sofort verfügbar. Prozesse im Hintergrund laufen zentral – sodass vor Ort mehr Zeit für das bleibt, was zählt: der direkte Kontakt zum Kunden. 

Nikolas Sturmowski – Ankommen in der Region

Wer mit Nikolas Stumowski spricht, merkt schnell: Hier geht es nicht nur um Autos. „Für mich steht das Auto für Freiheit“, sagt er. „Egal, ob es 500 oder 150.000 Euro kostet – es ist immer ein Stück Unabhängigkeit.“ Ein Satz, der nicht wie eine Floskel klingt. Vielleicht auch, weil seine eigene Geschichte genau davon erzählt: 12.600 Kilometer zusammen mit einem Freund und mit einem 700-Euro-Auto von Berlin bis in die Mongolei. Einfach losfahren. Einfach machen. „Der Weg war das Ziel“, sagt er – und lächelt. Diese Haltung prägt auch das, was hier im Alltag passiert. Mobilität ist mehr als Technik. Sie ist Emotion, Erlebnis, Möglichkeit.

Stumowski selbst ist neu in der Region 38 – und gleichzeitig schon mittendrin. Mit Familie, zwei kleinen Kindern und dem klaren Wunsch, anzukommen. „Die Region hat unglaublich viel zu bieten“, sagt er. Natur, Wirtschaft, Lebensqualität. Und vor allem: Menschen, die offen sind. Genau darauf setzt auch Weller. Nicht als anonymer Konzern – sondern als Teil der Region. „Die Menschen aus der Region kaufen bei Menschen aus der Region. Diese Haltung in Zeiten der Zeitenwende ist wichtiger denn je.“ Neben BMW – inklusive M-Stützpunkt für besonders sportliche Modelle – wächst das Angebot weiter. Motorrad, perspektivisch neue Marken wie MG, ein großer Gebrauchtwagenbestand und ein klarer Anspruch: möglichst viele Mobilitätslösungen an einem Ort bündeln. „Wir wissen, dass wir uns das Vertrauen der Kunden neu erarbeiten müssen“, sagt Stumowski. 

Ein neues Kapitel: Hier entsteht etwas. Nicht laut, nicht aufgesetzt – sondern Schritt für Schritt. Ein Standort, der sich weiterentwickelt. Ein Team, das gewachsen ist und weiterwächst. Und ein Unternehmen, das nicht nur in der Region ist, sondern Teil davon werden will, es vielleicht bereits ist. 

Oder, um es in Stadtglanz-Manier zu sagen: Aus Block wird Weller – und aus einem bekannten Ort ein neues Kapitel.

 

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