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Y-JOBS

Ein hart umkämpfter Markt

Mitarbeiter sind für das Autohaus Wolfsburg das Erfolgs-­Fundament

Von Frank Schildener

(Fotografie: Matthias Leitzke, Dominique D. Moré)

Kürzlich wurde das Autohaus Wolfsburg Hotz und Heitmann mit gleich zwei Auszeichnungen prämiert: Das Siegel „AutohausFAIR“ der Gewerkschaft und die Zertifizierung als „Zukunftgeber“ durch den Arbeitgeberverband sieht die Geschäftsleitung als große Verantwortung. Personalleiter und Prokurist Olaf Radtke berichtet, dass sich die Gruppe bisher auf drei Bundesländer verteilt hat. Wolfsburg ist dabei der Standort mit den meisten Mitarbeitern – die Hälfte der über 2000 Beschäftigten arbeitet in der Stadt der Autos.

„Wir bewegen uns in einem hart umkämpften Markt mit hoch attraktiven Wettbewerbern“, erzählt Radtke. Viele Betriebe würden um Mitarbeiter kämpfen. „Wir haben es etwas einfacher“, schmunzelt er. Das liegt nicht nur an der fairen Bezahlung. „Wir freuen uns über eine vierstellige Zahl an Bewerbern in der Unternehmensgruppe“ – wer es durch das Auswahlverfahren und Ausbildung schafft, hat gute Chancen, übernommen zu werden. „Wir bilden gut, viel und vor allem für den Eigenbedarf aus“, lautet die Devise in der Autohaus Wolfsburg Hotz und Heitmann Gruppe. Die Übernahmequote ist hoch, liegt bei über 80 Prozent und motiviert die jungen Menschen zusätzlich. „Wir bieten unseren Mitarbeitern eine eigene attraktive Tarifstruktur inklusive Sonderleistungen“, berichtet der Personalleiter. Allein das schafft gute Anreize. Und nicht nur das. Karriere­chancen am Standort, das Arbeitsumfeld und das soziale und gesellschaftliche Engagement ihres potenziellen Arbeitgebers sind den Bewerbern inzwischen ebenso wichtig wie der monetäre Aspekt.

Jeder bekommt eine Chance auf Karriere!

400 Auszubildende gibt es derzeit in der Unternehmensgruppe, vorwiegend in technischen und kaufmännischen Berufen. „Wir haben eine hohe Spreizung im Auswahl­verfahren und lassen erst einmal eine ganze Menge zu. Auch Quereinsteiger in den Beruf bekommen ihre Chance“, erklärt Olaf Radtke. Sie haben wie jeder andere Mitarbeiter Chancen, im eigenen Haus Karriere zu machen und sich weiter zu bilden. Das kommt an und hat Erfolg. „Zwei unserer Studenten sind inzwischen in der Geschäftsleitung angekommen“, ergänzt er. Auszubildende verbringen 13 Wochen ihrer Ausbildungszeit im eigenen Schulungs­zentrum. Zusätzlich schulen die eigenen Coaches die Auszubildenden. „Unseren Mitarbeitern geben wir frühzeitig Verant­wortung“ – das wird von den Auszubildenden sehr geschätzt und spricht sich auch außerhalb des Unternehmens herum. Unsere beste Werbung sind die Weiterempfehlungen durch unsere Mitarbeiter“, so Radtke. Nicht zuletzt schaue man auch auf das Potenzial der vorhandenen Kollegen. „Jeder hat die Chance, sich weiter zu entwickeln“, so Radtke.

Teamspirit im Autohaus

Im Betrieb wird Transparenz und eine offene Kommunikation gepflegt. „Alle Mitarbeiter dürfen und sollen auf die Prozesse im Unternehmen blicken und Vorschläge unterbreiten“, klärt uns Claudia Arnold, Marketinleiterin, über das Ideen­management auf. Diese Ideen werden daraufhin gemeinsam im Unternehmen diskutiert und nach Möglichkeit umgesetzt.

Engagement kommt nicht zu kurz

Dass Ideen und Arbeitskraft der Mitarbeiter ins Unternehmen fließen, ist keine Einbahnstraße. „Wir schätzten und danken unseren Kollegen für ihre Arbeit“ erzählt Olaf Radtke. Einmal im Jahr – zu ehren der Betriebsjubilare werden alle Kollegen mit ihren Partnern eingeladen. Zu den Dezember­feiertagen organisiert das Unternehmen Weihnachtsfeiern. „Letztes Jahr haben wir mit fast 2000 Gästen gefeiert. Das war fast schon ein richtiger Weihnachtsmarkt, den wir auf die Beine gestellt haben“, freut er sich. Natürlich orientiert sich das Unternehmen auch nach außen, die Türen bleiben stets offen und es wird geschaut was in Richtung Nachhaltigkeit und Gesellschaft getan werden kann. Müllvermeidung sei an der Stelle ein Beispielthema. Sponsorings gibt es ebenso für soziale Projekte wie für den Sport. „Wir haben schließlich eine soziale Verantwortung, der wir gerecht werden wollen“, schließt Arnold.